Ein Lesung. Viele Szenen. EIN Lied vom LEID.

VIELE LEBEN, AN DIE WIR GEDENKEN.

"Es geht immer um Menschen, die gestorben sind und vor allem um Kinder. Mir persönlich ist es wichtig, diesen Kindern, die Träume hatten, eine Stimme zu geben, auch wenn sie schon tot sind, um ihnen die Chance zu geben, ein Stück weit in uns weiter zu leben." - Omeima, 16 Jahre.


Das Projekt

20 Schülerinnen und Schüler des Helmut-Schmidt-Gymnasiums - im Alter zwischen 15-17 Jahren - haben es sich mit diesem Projekt zur Aufgabe gemacht,  für das Menschsein einzustehen und gegen jegliche Formen von Ausgrenzungsmechanismen vorzugehen.

Der Holocaust steht hierbei nicht nur sinnbildlich für die systematische und industrialisierte Grausamkeit der Moderne, sondern bildet auch faktisch nach der Überwindung des dunklen Mittelalters und der Sklaverei, hin in eine aufgeklärte Welt, einen Einschnitt in der Menschheitsgeschichte. Eine Zäsur, die niemals überwunden werden kann und die Formen des Gedenkens in unserer heutigen Zeit vor neue Herausforderung stellt. Für unsere SchülerInnen ist die Antwort darauf aber simpel: persönliche Zugänge.


„Ich blicke zum Himmel, ein Spalt im Beton, hinter dem mein Licht erlischt.“

Gedenken neu denken?, Eine szenische Lesung




Die nächste Aufführung der szenischen Lesung findet im November zu den Harburger Gedenktagen 2018 statt

08.November 2018 | 19:00 Uhr



Über das geDenken nachdenken...

1941-1945   -   27. Januar

1988   -   16. März

1994   -   7. April 


1995   -   11 Juli

Der Völkermord und das Individuum

Neues Gedankengut für kollektives Gedenken.